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Therapienetz 

Dystonie.Spastik 

 

Berlin-Brandenburg

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Zervikale Dystonie

Die zervikale Dystonie ist auch als Torticollis spasmodicus oder umgangssprachlich Schiefhals bekannt. Sie ist durch eine zeitweilige oder permanente unwillkürliche Fehlstellung des Kopfes oder Halses gekennzeichnet. Die Fehlansteuerung der Kopf- und Halsmuskeln kann aber auch zu einem Zittern des Kopfes führen, was dann als dystoner Kopftremor bezeichnet wird.

 

Aufgrund der Vielzahl der Muskeln, welche die Kopf- und Halsposition koordinieren, können eine Vielzahl von Fehlhaltungen entstehen, die man systematisch einteilt. Dabei spielen sowohl die Position des Kopfes als auch des Halses eine Rolle und geben Hinweis, welche Muskeln betroffen sein können.

 

Prinzipiell können Kopf (lat.: Caput) oder Hals (lat.: Collum)

  • nach vorn geneigt sein (Antecaput bzw Antecollis),
  • nach hinten geneigt sein (Retrocaput bzw Retrocollis),
  • zur Seite geneigt sein (Laterocaput bzw Leterocollis) oder
  • verdreht sein (Torticaput bzw. Torticollis).

 

Die Kombination aus Laterocaput auf der einen Seite und Laterocollis zur Gegenseit bezeichnet man als lateralen Shift.

Die Kombination aus Antecaput und Retrocollis bezeichnet man als sagittalen Shift nach hinten.

Die Kombination aus Retrocaput und Antecollis bezeichnet man als sagittalen Shift nach vorn.